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Umzug in einen neuen Lebensabschnitt

Seit ich bei meinen Eltern ausgezogen bin habe ich allein gewohnt. Das waren jetzt ein einhalb Jahre, in denen ich meine Bulimie teils richtig ausleben konnte. Dem setze ich dieses Wochenende ein Ende. Ich ziehe in eine WG und setze damit selbst neue Grenzen, die mir Angst machen. Einerseits möchte ich die Essstörung unbedingt loswerden, andererseits macht es mir Angst, meiner Sucht nicht nachkommen zu können. Wenn das Verlangen kommt, wird es riesige Hürden geben, innerlich werde ich unruhig, das Verlangen wird größer und größer und ich weiß, wenn es zu groß wird, wird die Sucht ihren Weg finden. Genau das soll verhindert werden. Ein WG-Leben hat in meiner Vorstellung vom "Student sein" immer dazugehört, ich möchte einfach nur ein "normaler Student" sein, nur was ist schon normal.... Im Dezember, als ich den Vertrag unterschrieb dachte ich, dass noch so viel Zeit sei und ich bis dahin besser klarkommen würde, dabei wurde alles nur schwieriger und schwieriger. Entweder, es wird durch die WG besser, oder es wird weiter schlimmer, wobei dann sowieso klar ist, wohin der Weg führt....: zurück in die Klinik.

27.2.14 23:54

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